Werkzeuge des Handwerks
Im Mittelalter entstanden durch die handwerkliche Herstellung Werkzeuge für den landwirtschaftlichen, hauswirtschaftlichen und gewerblichen Gebrauch.
Im frühen Mittelalter bestanden die Werkzeuge zunächst hauptsächlich aus Holz, später wurden sie durch Eisen ersetzt.
Von den mittelalterlichen Werkzeugen sind heute nur noch sehr wenige Exemplare vorhanden, da die Lebensdauer der Holzwerkzeuge kurz war bzw. die eisernen Werkzeuge umgeschmiedet wurden oder durch
Korrosion zerfielen.
Im Rahmen der bäuerlichen Selbstversorgung stellten die Bauern ihre Werkzeuge auch selbst her.
Erst später wurden durch die Spezialisierung der Handwerker die Werkzeuge für die einzelnen Handwerksberufe entwickelt und hergestellt.
Im späten Mittelalter entstanden die Zünfte, welche die Rechte der Handwerksmeister vertraten und teilweise sogar Sitze im Ständerat der Städte inne hatten.
Werkzeuge waren der Überlieferung nach unpfändbar.
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